Heisse Zeiten

Heiße Zeiten - Die Wechseljahre-Revue
von Tilmann von Blomberg und Bärbel Arenz


Die Junge: Anna Bolk; Die Karrierefrau: Jutta Habicht; Die Vornehme: Ines Martinez; Die Hausfrau: Sabine Urig
Regie: Gerburg Jahnke, Musikalische Leitung: Jan Christof Scheibe, Bühne: Eva Stankowski, Kostüme: Eva Humburg Choreographie: Susanne Hayo Liedtexte: Bärbel Arenz, Bearbeitung: Anna Bolk, weitere Liedtexte: Anna Bolk

Diese vier Heldinnen haben bereits über 250.000 Zuschauer(innen) förmlich von den Sitzen gerissen.Die Regisseurin Gerburg Jahnke, die eine Hälfte der legendären „Missfits“, hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes ein „heißes Thema“ vorgenommen. Die Wechseljahre – der vermeintliche Schrecken aller Frauen (und Männer!).Auf den ersten Blick wirken sie, also könnten sie unterschiedlicher nicht sein: die gestresste Karrierefrau, die trotz aller Terminnot immer noch Zeit für einen One-Night-Stand findet, die naive Hausfrau, deren Gedanken immer bei ihrem Mann und ihrer Familie sind, die vornehme Dame, für die Contenance das wichtigste im Leben scheint und die auch schon in die Jahre gekommene Verlobte, die beseelt ist von ihrem unerfüllten Kinderwunsch. Doch schnell stellen wir fest, dass das Gemeinsame überwiegt.

In "Heiße Zeiten" bietet diese Situation Zündstoff für ein komödiantisches und musikalisches Feuerwerk der besonderen Art. Mit bekannten Pop- und Rocksongs, aber auch Schnulzen und Klassikern der Discowelle sowie Jazzstandards – alle in einer deutschen Version - rocken die „Ladies im Hormonrausch“ das Haus.

Die Karrierefrau (Jutta Habicht): 53, ledig - ist auf dem Weg zu einem extrem wichtigen Geschäftstermin, hat aber die Präsentationsunterlagen zu Hause vergessen. Kann Dietrich, ihr One-Night-Stand der letzten Nacht, ihr helfen?

Die Hausfrau (Sabine Urig): 52, (natürlich) verheiratet, drei Kinder - fliegt zum ersten Mal. Möchte mal ein bisschen egoistisch sein. Hat Papi das Essen für eine Woche vorgekocht und ihm seine Sachen rausgelegt. Hat trotzdem permanent Schweißausbrüche, wenn sie an zu Hause denkt.

Die Vornehme (Ines Martinez): 57, reich verheiratet – hat Stress mit ihrer Tochter, einen Vater, der gerade aus dem Altenheim ausgebüchst ist - und weiß nicht mal mehr, wie man „Sex“ eigentlich schreibt.

Die Junge (Anna Bolk): „erst“ 42 - bei ihr tickt die biologische Uhr unüberhörbar. Will schnell noch schwanger werden, bevor es zu spät ist. Hat aber einen zeugungsunfähigen Verlobten.

In „Heiße Zeiten“ bietet diese Situation Zündstoff für ein komödiantisches und musikalisches Feuerwerk der besonderen Art. Von der Schnulze, über Popsongs und Klassikern der Discowelle sowie Jazzstandards – alle in einer deutschen Version - weiß Gerburg Jahnke dieses alles mit ihrem knallharten weiblichen Humor umzumünzen auf das Leben und die aktuellen Sorgen dieser Frauen.

 

Höchste Zeit

„Höchste Zeit“ Vier Heldinen im Hochzeitsrausch

Seit Sommer 2010 begeistert „Heiße Zeiten“ nicht nur das Publikum in Hamburg, Düsseldorf, Köln und Zürich; mehr als 250.000 Zuschauer(innen) haben die Wechseljahre-Revue gesehen. Da wird es „Höchste Zeit“ zu erfahren, wie das Leben dieser vier Damen, die zu Publikumslieblingen wurden, weitergeht.

Noch einmal zur Erinnerung: Kennengelernt hatten sich die Vier in „Heiße Zeiten“ am Abflugterminal eines Flughafens. Die toughe Businessfrau, die Vornehme aus den Elbvorvorten, die Hausfrau und die Junge mit dem noch unerfüllten Kinderwunsch hatten am Anfang so gar nichts miteinander gemein, wurden aber im Laufe der turbulenten Ereignisse zu Freundinnen. Und so viel sei jetzt schon verraten: Eine von ihnen heiratet. Dass dabei nicht alles glatt geht, versteht sich von selbst!

Denn zwischen Freudentränen und Panikattacken sehen sich die Vier mit existentiellen Fragen konfrontiert: Gibt es den perfekten Partner? Wie funktioniert eine gute Ehe? Und: Warum macht mir der Mistkerl keinen Heiratsantrag? Im Übrigen sorgen eine erotische Begegnung im Hotelfahrstuhl, ein verschwundener Bräutigam und jede Menge Champagner für viel Aufregung und Situationskomik.

Wieder begleitet eine vierköpfige Live-Band unter der Leitung von Jan Christof Scheibe die vier Chaos-Ladys mit bösartig-witzig umgetexteten Hits der Pop-und Rockmusik. Mit von der Partie sind erneut die fulminanten Schauspielerinnen und Sängerinnen aus „Heiße Zeiten“ und bei der Hamburger Inszenierung führt wieder Gerburg Jahnke (ehemals Missfits) Regie.